18.3.2011 – Übersicht

Hier wollen wir euch jetzt einen kleinen, komprimierten Überblick für das Konzert am 18.03.2011 bieten und auch die Bands ausführlicher vorstellen.

Allgemeine Infos:
Datum: 18.03.2011
Ort: Schlachthof Eisenach (Langensalzaer Straße 43, Eisenach)
Einlass: 20 Uhr
Beginn: 21 Uhr (erfahrungsgemäß nicht pünktlich! :-))

Wichtig! Personen unter 16 Jahre erhalten keinen Eintritt!

Tickets:
Preise: VVK 13 Euro (zzgl. 2,50 Euro VVK-Gebühr) / AK 16 Euro
Wir raten euch dringend den VVK zu nutzen, da der Schlachthof nur eine begrenzte Kapazität hat!!

Karten im Vorverkauf bekommt ihr bei ADticket

Leider gibt es keine Vorverkaufsstelle in Eisenach, aber mehrere in benachbarten (Groß)Städten. Hier eine kleine Übersicht:
Leipzig – Geschenke+
Kassel – HNA Kartenservice
Marburg – Marburg Tourismus und Marketing GmbH
Bebra – HNA Konzertkarten Service
Fulda – Fuldaer Zeitung
Bad Hersfeld – Hersfelder Zeitung
Göttingen – Göttingen Tourismus e.V.
Eschwege – Tourismus Zweckverband
Wanfried – Brombeermanns Griffelstube
Erfurt – Tick@
Erfurt – Erfurt Tourismus und Marketing GmbH
Nordhausen – TicketCenter Thüringen

Andere VVK-Stellen (auch bundesweit) könnt ihr per mail bei uns erfragen.

Bands:
Frittenbude
Die toten Crackhuren im Kofferraum (The T.C.H.I.K.)
Onkel Berni

Frittenbude

Frittenbude

Keine introvertierte Adoleszenz aus dem vom Monitor spärlich erleuchteten Kämmerlein, sondern eine Liveband, die Songs schreibt und etwas zu sagen hat.

Frittenbude macht Musik für die Gehirne und Tanzaparaturen der Hörer, mit einer ordentlichen Portion Aggression, Anarchie und Selbstzerstörung rappt und punkt man sich über Techno und Elektro-Bounce. Die Kids lieben es sich irgendwo in den Texten wieder zu finden, und feiern sich und die Jungs, während Gestern, Heute und Morgen verschmelzen. Dort liegt auch immer wieder der Fokus, auf den dunklen Seiten der bunten Partys: künstlich wirkende Pandabären mit blutunterlaufenen Augen treffen auf wunderschön wunderbar verstörte Mädels, die in voll pumpenden Nächten vor sich selbst weglaufen, das ewige Spiel der Partnersuche, das immer wieder spätestens beim anbrechenden Tageslicht der Realität scheitern muss.

Während weite Teile der deutschen Gesellschaft und insbesondere der Musiklandschaft sich selbst in den Schlaf wiegen, drehen drei vom Freistaat zur Unterdrückung ausgeschriebene Jungs und ihr Plüschteddy komplett durch und zeigen wo der bartel seinen most holt, während ihm in unerklärlicher und schier unerträglicher Art und Weise die Sonne aus dem Arsch scheint. Einschlafen mit Musik war gestern. Hier ist Popmusik für Heute mit Wachbleibgarantie.

Gefallen will man damit nur dem der es sich gefallen lassen will, oder besser gesagt, demjenigen, der sich nicht zu fein ist, es sich gefallen zu lassen. Es geht um die Bewegung der Nacht, eine Kunst sich mit stroboartigem Augenzwinkern und nicht therapierbaren Anführungszeichen eine Schneise zu dreschen. Kein Spiegel unserer Zeit, vielmehr das Megaphon an deinem Ohr, die Faust im Getriebe, das Sandkorn im Auge, der kleine Teufel auf der Schulter des Engels auf der Schulter des Affens auf dem Rücken des Teufels im Genick der Gesellschaft. Von hier!

Die toten Crackhuren im Kofferraum (The T.C.H.I.K.)

Crackhuren

Wir würden allen Schreibern, die über diese Band berichten wollen, gerne detaillierte biographische Fakten anbieten, aber leider gibt es solche gar nicht. Es gibt nur nebulöse Legenden. Zur Bandgründung kam es wohl zufällig zwischen zwei energisch pubertierenden Mädchen, mit dem Ziel, der Jungs der Band Schrottgrenze habhaft zu werden. Eine Tatsache, die den damals Involvierten heute sehr peinlich ist. Allerdings hatte sie zur Folge, dass die Band weiter existierte, nur damit die Mädchen behaupten konnten, eine Band zu haben und weiterhin von den allseits bekannten Privilegien (freier Eintritt, freie Getränke, freie Liebe) zu kosten. Problematisch wurde die Angelegenheit, als tatsächlich einmal jemand bescheuert genug war, sie für einen Auftritt zu buchen. Die frühe Inkarnation von The T.C.H.I.K. umging das drohende Debakel, indem sie den Veranstalter kurzerhand unter den Tisch soff. Unzählige peinliche Auftritte sollten jedoch folgen. Unzählige Begegnungen mit schmierigen Pädophilen ebenfalls. Die Idee reifte, das nicht vorhandene Potenzial in großem Stil auszuschlachten. Bandmitglieder kamen und gingen, jederzeit im Geist geeint, nichts zu können und trotzdem irgendwas zu machen. Seit kurzem sind neben ca. neun Mädchen (Angaben ohne Gewähr) noch drei Jungs mit dabei, die tatsächlich ansatzweise mit Instrumenten umgehen können und dem ganzen so etwas wie Bandcharakter verleihen. Als einziges Gründungsmitglied ist Luise übrig geblieben, die man ruhigen Gewissens als Frontmädchen bezeichnen kann. Luise lebt von Hartz und Mutti und hat einen Account bei Abenteuer18.de. Vielleicht ist so ein Lebensstil bezeichnend für die Jugend von heute, vielleicht aber auch nicht. Eines aber ist sicher, wenn alle Mädchen, die von Hartz und Mutti leben und einen Account bei Abenteuer18.de haben, endlich mal ihren Arsch hochbekämen und eine Band wie The T.C.H.I.K. gründen würden, dann hätten wir endlich wieder mehr echte, wahnsinnige Musik und dafür weniger Langeweile in diesem Land. Zugegeben, das sind ein paar ‚hätte’, ‚wenn’ und ‚aber’ zu viel. Wen interessiert’s, The T.C.H.I.K. machen den Job zur Not auch alleine. Von hier!

Onkel Berni

Onkel Berni

Liebe Musikbranche im Jahre 2010,
Rock´n’Roll findet bei euch höchstens noch in geschmacklos gedruckter Form auf euren Peek&Cloppenburg Pullis statt.
Ihr regt euch auf ,wenn jemand einen sinnlosen Newcomer-Preis auf der Bühne kaputt haut, denn sowas macht man doch nicht.
Ihr veranstaltet Partys auf denen es nur ein begrenztes Alkohol Kontingent gibt und eure Marktforschungs Abteilungen probieren immer noch den perfekten Hit zu kalkulieren.
Genau! Langweilig!

Vielleicht seid ihr einfach selber Schuld wenn diese Umstände eine Band wie Onkel Berni hervorbringen. Eine Band die eben mehr Spannung auf Tour im letzten Brandenburg Kaff vorfindet, als in euren Mitte Bars, auf euren Pimmelpartys, auf denen Vodka Flaschenweise verkauft wird und auf denen sich die Marketing Europa Chefs von MTV (the artist formerly known as Musiksender) nach ihrer Jahreshauptversammung in die Bedeutungslosigkeit saufen.

Onkel Berni bewahren mit ihrer Musik nur das, was ihr ihnen nehmen wollt:
Die Coolness, Die Jugend, Die Drogen, Das Bier, die Party und die Frauen!

“Hey Hey
My My
Rock N Roll will never Die!” Von hier!

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